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HTML5 als neuer Standard: 360°-Touren für mobile Geräte

Noch vor wenigen Jahren war alles anders. Sämtliche 360°-Panoramen und virtuelle 360°-Touren basierten auf der bewährten Flash-Technologie, die sich bestens für die Präsentation der virtuellen Rundgänge eignete. Über Jahre hinweg hat die Panorama-Community unzählige Touren für das Internet mithilfe von Flash erschaffen.

Doch dann kamen das iPhone und das iPad auf den Markt, gefolgt von den zahlreichen Android-basierten mobilen Geräten. Sie verbreiteten sich mit einer rasanten Geschwindigkeit und die Zeit des „mobilen Lebens“ begann. Designer und Programmierer von Webseiten mussten umdenken, denn die alten Layouts funktionierten plötzlich auf den mobilen Begleitern nicht mehr. Es entstanden neue Begriffe, wie responsives und adaptives Webdesign, und das Internet startete in eine neue Ära. Auch das 360°-Panorama blieb von den technischen Neuerungen nicht verschont.

Der Hauptgrund dafür: Steve Jobs wollte keinen Flash-Player auf seinen mobilen Applegeräten. Er sah darin Risiken für Performance und Sicherheit. Aber auch Android-Smartphones und Tablets, die am Anfang Flash noch unterstützten, folgten schließlich dem neuen Trend. Das daraus folgende Problem: Zu diesem Zeitpunkt gab es keine brauchbare Alternative zur Darstellung von beweglichen Inhalten und multimedialem Content.

Also machte man sich auf die Suche nach neuen Technologien, die neue Anforderungen erfüllen. Um das 360°-Panorama auf dem Bildschirm „räumlich“ darzustellen, muss das Bild auf bestimmte Weise gekrümmt, skaliert und bewegt werden. Für die Erstellung von virtuellen Touren benötigt man benutzerfreundliche Werkzeuge für die Herstellung der Navigation, Darstellung von Grafiken und Texten, Einbindung von Bildergalerien und Videos.

Zum Glück gab uns dann das neue HTML5 die Möglichkeit, multimediale Inhalte ohne ein externes Plug-in (z. B. Flash-Player) darzustellen. Der neueste CSS-Standard CSS3 kann bestens mit 3-D-Transformationen und dynamischen Übergängen umgehen und bietet viele interessante Möglichkeiten. Funktionale Verbindungen und weitere Effekte lassen sich durch das weitverbreitete JavaScript bewerkstelligen.

Mit der Kombination aus HTML5, CSS3 und JavaScript konnte eine neue Basis erschaffen werden, die als Operationssystem für die neuen Panoramaplayer dient. Diese Lösung bringt zwei große Vorteile mit sich: Alle Komponenten sind hersteller- und plattformunabhängig und sie ist für mobile Geräte optimiert.

Mit den Smartphones und Tablets hat sich auch die Interaktion verändert. Mit Gesten und Bewegungen steuern wir heute die 360°-Touren. Mit Touch, Swipe oder Pinch ist jeder Nutzer des Tablets oder Smartphones bereits vertraut. Mit der Gyroscope-Funktion lässt sich das 360°-Panorama auch ganz ohne Handberührung anschauen.

Die 360°-Panoramen und virtuellen Touren von Pano Line benutzen die moderne HTML5-Technologie und sind damit sowohl für Desktop-Computer als auch für mobile Geräte optimiert.

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